Lockdown im Mistbau
Nun wurde endlich das öffentliche, letzter Zeit oft verantwortungslos ausgenutzte, Leben etwas eingeschränkt.
In den letzten Wochen mussten ja auch noch zu viele Trottel unbedingt die schon länger bekannten Risikogebiete bereisen, z.B. weil sie unbedingt Ski-Urlaub machen mussten. Danke dass ihr uns Covid-19 endlich näher gebracht habt.
Ohne eure Selbstsucht hätten wir nie erfahren wie schön das Leben in einer etwas entschleunigten Umgebung sein kann.
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Offiziell im Ruhestand
Also Ende September 2019 war ja vorerst Schluss mit fremdbestimmter Tätigkeit, eine letzte AU (wurde ein paar mal verlängert) und Ende Oktober 2019 stellte ich ja einen Rentenantrag. Sylvester kam der Bescheid: Rente wegen voller Erwerbsminderung bis zum Regelrentenalter, rückwirkend zum 1.10.2019 Rentenbeginn.
Nun bin ich dabei, mich daran zu gewöhnen meine Zeit für mich zu verplanen. Eine Situation die zwar geplant war, aber nun plötzlich da drin zu sein, ist doch gewöhnungsbedürftig.
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2019, ein Jahr geht dem Ende zu
Bald ist wieder ein Jahr vorbei, also wieder eine Zeit um zurück zu blicken, was da eigentlich passiert ist der Welt. Ich finde es gut zurück zu blicken, einfach nachdenken, was passiert ist. Was also brachte mir das Jahr 2019.
Besser und einfacher wird das Leben mit dieser bescheuerten Krankheit nicht, aber das hatten wir schon.
Ich nehme weitere Erkenntnisse mit, die mir das Leben erleichtern. Ich habe immer noch den Glauben an die Vernunft verloren. Der Wähler in diesem Land ist völlig verblödet und total desinteressiert. Die Erde sowie ihre Ressourcen sind endlich!
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Spasmex nur noch ohne mich
Seit Jahren ärgerte mich die Funktion meiner Blase. Es gab ständig ganz plötzlich Harndrang der praktisch nicht zu kontrollieren war. Eine neurologisch bedingte Störung die oft als Symptom meiner neurologischen Erkrankung auftritt und das Leben echt erschwert.
Da ich gerade eine Auszeit von meiner fremdbestimmten Tätigkeit aus gesundheitlichen begonnen hatte kam ich auf die saublöde Idee, mit einer verbreiteten Medizin mal zu versuchen meinen Blasenmuskel zu beruhigen.
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Der-neue-Rolli-2/3
Die hohen Erwartungen waren dann auch recht schnell verschwunden. Im täglichen Gebrauch waren die Änderungen gegenüber dem alten Rollstuhl auf Dauer nicht gerade praktisch.
Es ist schön aufrecht zu sitzen, gerade beim Verzehr der von meiner über Alles geliebten Ehefrau zubereiteten leckeren Speisen ein echter Fortschritt.
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Diese Bauschkraft
Seit Jahrzehnten habe ich immer wieder verschiedene Kissen getestet auf denen ich mein müdes Haupt in den Nächten auch erholsam betten konnte.
Mein bis vor Kurzem für diese wichtige Aufgabe verwendetes Kissen war aus inzwischen ziemlich unangenehm stinkendem Schaumstoff. Aber es hatte nun mal genau die richtige Höhe, die richtige Form und gab meinem müden Haupt den richtigen Halt.
Nur damit konnte ich bisher halbwegs sicher sein, nicht nach ein bis zwei Tagen unter Nackenschmerzen oder/und Drehschwindel zu leiden.
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2018, ein Jahr geht dem Ende zu
Bald ist das Jahr 2018 vorbei, schon wieder eine Zeit um zurück zu blicken, was da eigentlich passiert ist in meiner Welt. Ich finde es gut gegentlich zurück zu blicken, einfach mal nachdenken, was so passiert ist. Was also brachte mir das Jahr 2018.
Besser und einfacher wird das Leben mit dieser bescheuerten Krankheit nicht, aber das war mir ja klar.
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Die richtigen Worte zur richtigen Zeit
Ich bin vermutlich nicht depressiv. Ich habe eigentlich nie genau verstanden, was das ist und wie das funktioniert. Ich kenne aber auch gelegentliche Phasen von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Wut über meine Schwächen und Gebrechen wie vermutlich viele andere Menschen.
Neulich war es mal wieder soweit. Ich hatte keinen Drang irgendwas zu tun, ich hab nur dumm da gesessen und mich selbst bemitleidet. Nichts machte mir Freude oder weckte mein Interesse.
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Wer hätte das je von mir gedacht
Manchmal wundere ich mich über mich selbst, dann auch wieder nicht. Oder doch, aber aus anderen Gründen. Obwohl dann eigentlich auch nicht, weil die Gründe zusammenhängen und auch keine Rolle spielen.
Aller klar oder doch nicht so ganz?
Also mal der Reihe nach. Es ist unschwer zu verstehen, dass man mit zunehmender Behinderung und zunehmendem Alter doch öfter auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen ist. Nun war ich in meinen ersten Jahrzehnten auf dieser Welt eigentlich eher ein Einzelgänger und überzeugter Single. Nach den Devisen: 1. Feste Beziehungen, kann man mal machen, muss man aber nicht. 2. Eigene Familie, als ob mir das je erstrebenswert erscheinen könnte. 3. Kinder, Grundgütiger. Wichtiger war mir, den schnellsten Wagen in der Gegend zu fahren oder den leistungsfähigsten PC in meinem Umfeld zu besitzen.
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